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"Das Friedenslicht ist kein Zauberlicht..."


Etwa 25 Jugendliche aus der Region Utzenstorf machten sich am 21. Dezember 2003 auf den Weg nach Zürich um das Friedenslicht aus Bethlehem dort abzuholen. Singen, singen und nochmals singen war im Zug nach Zürich angesagt. Im Zürich lief die Gruppe durch die wunderschöne Bahnhofstrasse um nach etwa 15 Minuten beim Bürkliplatz anzukommen. Dort musste man gar nicht mehr lange warten, dann war das Friedenslicht auch schon da. Das war auch gut so, denn es war sehr kalt...

Das Friedenslicht wird seit 1986 kurz vor Weihnachten in Bethlehem angezündet und anschliessend nach Wien/Österreich zum Fernsehsender ORF gebracht. Von dort wird es dann in die ganze Welt verteilt, seit 1992 auch in der Schweiz. Seit 1994 steht das Friedenslicht in der Schweiz unter dem Patronat von "Denk an mich", einer Stiftung für Ferien von Behinderten von Schweizer Radio DRS.

Nach der Ankunft wurde mit dem Licht aus Bethlehem die grosse Friedenslicht-Skulptur angezündet. Als auch die Jugendlichen aus Utzenstorf ihr Licht hatten, begaben sie sich wieder zurück zum Hauptbahnhof. Dort, im reservierten Wagen, genoss man die Heimfahrt Richtung Utzenstorf. In Solothurn stieg man dann ins "Raumschiff" (gemeint ist der neue Zug der RM) um, welcher alle nach Utzenstorf brachte. Das Licht wurde dann in der Katholischen Kirche Utzenstorf deponiert, um es in der ökumenischen Lichtfeier vom 22.12.03 auszusenden.

Der Titel dieses Berichts stammt vom "Gründer" des Friedenslichts Helmut Obermayr welcher den Zweck vom Friedenslicht sehr schön umschreibt: «Das Friedenslicht ist kein Zauberlicht, das den Frieden übertragen kann. Es ist eine Herausforderung an die Menschen, Frieden zu machen und Frieden zu halten. Denn von ganz alleine kommt dieser Friede nicht.»

Bericht von Claude Amstutz


Die Gruppe aus der Region Utzenstorf

Das «Wahrzeichen» vom Friedenslicht 2003

Ein Plakat am Bürkliplatz

Es wird angezündet...

...gleitet hoch...

...und schon brennt es!

Ein schönes Bild! ;-)



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