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Gesucht: Quelle!

Sommerlager der Mädchen 2004 in Brig VS


Unter diesem Motto erlebten vier Mädchen und zwei Leiterinnen aus unserer Pfarrei eine Woche im Haus Schönstatt in Brig. Bei der Ankunft trafen wir auf die anderen Mädchen die am Sommerlager teilnahmen. Wir konnten uns mit einem kleinen Zvieri stärken. Danach hatten wir Zeit um das Haus etwas anzuschauen und gemütlich beisammen zu sein und zu singen. Nach der offiziellen Begrüssung und der Einleitung ins Thema, den Kennenlernspielen kam die Zimmerverteilung. Danach gab es schon Nachtessen. Wir wurden die ganze Woche sehr verwöhnt mit dem Essen. Wir hatten zwei spitzen Köchinnen!! Das essen war immer superfein. Jeden Tag gab es zum Z'vieri ein Dessert und nach dem Abendgebet ein Bettmümpfeli. Nach den Lagerregeln, dem Wichteln einführen, kam schon bald das Abendgebet.

Da wir eine Quelle suchten und nichts genaueres dazu wussten, bekamen wir jeden Morgen beim Morgengebet in Form einer Flaschenpost eine Botschaft von Pater Kentenich, dem Gründer der Schönstattbewegung.

Am Sonntag war die Botschaft: " Die hl. Messe ist eine wertvolle Quelle" Somit hatten wir nach dem Morgenessen eine kleine Gruppenstunde zur hl. Messe. Danach erlebten wir eine Messe in der Hauskapelle. Wir haben die Messe mit Liedern und Texten mitgestaltet. Es war eine sehr schöne Messe. Am Nachmittag gab es noch einen Wassernachmittag mit verschiedenen Posten. Das Nachtessen genossen wir bei dem schönen Wetter natürlich draussen. Wir haben den Garten geschmückt. Später bastelten wir einen Quellensucher - Beutel. Danach feierten wir zusammen den 1. August. Wir hatten sogar ein Jodelständchen von zwei Lagerteilnehmerinnen. Das fanden wir alle toll.

Am Montag hiess es etwas früher aufstehen. Den heute war unsere Wanderung. Die heutige Botschaft hiess: " Achte auf die Kleinigkeiten auf dem Weg " Mit dem Postauto fuhren wir nach Blatten. Dann liefen wir ein Stück. Dort sahen wir eine Quelle, die im Sommer aber ausgetrocknet ist. Auch eine Gletschermühle konnten wir sehen. Danach pflückten wir Heidelbeeren. Einige sahen danach ganz witzig aus. Nach der Mittagspause machten wir noch verschiedene Spiele und nachher gab es eine kleine Gruppenstunde. Bei der Heimreise erwartete uns eine Wasserschlacht. Es war sehr angenehm und lustig. Nach- dem alle frisch und wieder trocken waren gab es am Abend noch Ateliers zu den 5 Sinnen.

"Heimat ist dort, wo man Liebe erfährt " diese Botschaft begleitete uns den ganzen Dienstag. Wir konnten ein wenig ausschlafen. Es gab einen sehr feinen und schön angerichteten Brunch. Danach hatten wir eine Gruppenstunde zum Thema Heimat. Später hatten wir einen Heimatnachmittag. Es gab verschiedene Posten wie Arm drücken, Jassen, Stein stossen ....... . Den Abend beendeten wir mit verschiedenen Tänzen.

Am Mittwoch begleitete uns die Botschaft: "Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom" Wir hatten eine Gruppenstunde zum Thema Verwandlung. Die zwei jüngeren Gruppen haben für das Mittagessen die Tische mit gefalteten Servietten und Blumen " Verwandelt ". Am Nachmittag kam ein Bote aus einem fremden Land zu uns und bat uns um Hilfe. Ihre Quelle sei am versiegen. Natürlich wollten wir helfen. Es gab ein Geländespiel um das ganze Haus und die verschiedenen Wiesen herum. Am Abend haben wir noch ein Weihwasserfläschli verziert.

Am Donnerstag standen wir früh auf. Wir machten uns auf die Suche nach der Quelle. Um 6.00 Uhr liefen wir ab. Das Morgengebet hatten wir bei der ersten Station, einem kleinen Kapellchen. Bei einem schönen Aussichtspunkt machten wir einen kleinen halt und stärkten uns mit einem Riegel. Unterwegs sahen wir sogar ein Auto mit Deutschem Kennzeichen auf dem Stand SU:CH. Dies passte ja gut zu unserer Quellensuche. Am Schluss der kleinen Wanderung fanden wir eine Flaschenpost auf der Stand: " Eure Quelle ist das Heiligtum ". Somit hatten wir unsere Quelle gefunden.

Der Freitag stand unter der Botschaft: " Nichts ohne Dich - Nichts ohne uns ". Am Morgen machten wir ein Wochenrückblick. Zu jedem Tag gab es ein Spiel. Danach hatten die Mädchen Zeit zum packen und den Bunten Abend vorzubereiten. Unser Fest begann mit einem feinen Nachtessen im freien. Danach gab es einige Darbietungen von den Kindern. Nach einem gemeinsamen Tanz begann es zu regnen und wir wechselten in den Aufenthaltsraum im Haupthaus. Es gab noch einige Darbietungen von den Kindern und von den Leiterinnen. Zum Abschluss gab es noch ein Dessert. Der Bunte Abend war sehr gemütlich und schön. Der Tag endete mit dem Abendgebet, dass uns nochmals die ganze Woche durch den Kopf gehen liess.

Am Samstag standen die Leiterinnen etwas früher auf um schon mit putzen zu beginnen. Zwischen fertig packen und putzten feierten wir noch den 60. Geburtstag unserer Köchin, Frau Britt. Sie freute sich über die kleine Überraschung von uns allen. Schon bald hiess es Abschied nehmen. Wir können auf ein erlebnissreiches und schönes Lager zurückblicken.

Bericht von Claudia Anliker




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